Psychologie: Warum sind Menschen manipulierbar?

Der Mensch ist manipulierbar durch seine Mängel in der Informationsverbreitung. Diese sind Reaktionsmuster, affektgesteuertes Denken und fehlerhafte Vorstellungen von der Realität. Wir können nur mit Training unterscheiden, ob wir durch Außeneinwirkung oder selbstveranlasst affektiv werden. So kann der Manipulant Menschen täuschen. Die Opfer merken das nicht. Außerdem führen Schnelligkeit und Denkfehler zu Falschbewertungen. Solche Denkfehler sind zum Beispiel lineare Extrapolationen in die Zukunft und die sogenannte Plausibilität. Außerdem gibt es die Schwarz-Weiß-Vereinfachung. Fachleute sind der Meinung: Nur etwa ein Prozent der Aktivitäten eines Menschen ist nicht fremdbeeinflusst.

Unser Verhalten, Denken und Fühlen unterliegt gewissen Mechanismen und ist somit auch von außen beeinflussbar – sei es unbeabsichtigt oder unter Vorsatz.

Beeinflussung läuft ständig ab, nicht nur auf der Arbeit, sondern auch privat. Jeder versucht, den anderen mehr oder weniger zu beeinflussen.

Der Mensch ist und bleibt also manipulierbar, denn als soziales Wesen liegt ihm viel daran von anderen anerkannt, bemerkt und geachtet zu werden.

Jeder Mensch hat eigene Interessen und Wünsche, die er durchsetzen möchte. Diese stoßen jedoch bei anderen nicht immer auf Zustimmung, was dazu führt, dass jeder von uns versucht, andere zu beeinflussen – zu manipulieren. Manipulation ist also etwas ganz Menschliches, was per se nicht gut oder schlecht ist.



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